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Gedanken

Schlicht: Magie.

Vol. 17

Du bist wie die Stille in der Weite; eine unberührte, wilde Kraft. Ein Geschenk der Natur. Nichts würde ich verändern an dir. Niemals. Raum möchte ich dir schenken, damit du genau so sein kannst, wie du bist. Zeit möchte ich dir geben, damit ich dich erfahren kann. Nichts will ich verändern. Genau so, wie du bist, will ich dich in Erinnerung behalten. Du raubst mir den Atem und zugleich dehnt sich etwas in mir – schenkt mir das Gefühl, richtig zu sein. Ich werde dich nicht halten. Vielmehr lasse ich dich los – im tiefem Vertrauen. Ob du kommst oder nicht – es wird nichts daran ändern. Alle Freiheit der Welt gehört dir. Manchmal bin ich schüchtern – dabei möchte ich dich einfach nur ansehen. Dich genießen, wie ein kostbares Geschenk des Universums an mich. Zeit ist relativ, heißt es. Seitdem ich dich kenne, verstehe ich das. Die Zeit, sie geht baden und ich zusammen mit ihr. So lange es eben dauert. Ich lasse es geschehen. Lasse mich treiben. Wie kann es sein, dass du so bist, wie du bist? Wie kann es sein, dass wir uns so ähnlich sind? Wie kann es sein, dass ich das Gefühl habe, dich längst und lange schon zu kennen – als habe der allererste Augenblick genügt? Wie kann es sein, dass ich dich nicht halten will? Nichts daran möchte ich verändern. Kein Wort möchte ich darüber verlieren, weil dieser Zauber ganz ohne Worte passiert. Als wäre da eine Magie. Eine Kraft, die uns verbindet – jenseits von Raum und Zeit. Sie fließen – ich lasse es geschehen. Und dann spüre ich sie, diese Momente – jede Nanosekunde davon. Sie explodieren wie Sterne und eröffnen die Tür zu einer neuen Dimension. Wollen wir gemeinsam eintreten? Oder sind wir das bereits schon?